Franz Sales Haus · Jahresbericht 2018

Wer wir sind

Teilhabe ermöglichen

Unsere Aufgabe ist es, Menschen mit Behinderung gezielt zu stärken und in ihrer Selbstständigkeit zu unterstützen. Wir setzen uns dafür ein, dass jeder Mensch sein Recht auf Selbstbestimmung wahrnehmen kann: mit einer großen Vielfalt an Angeboten und Dienstleistungen, die sich nach Bedarf kombinieren lassen. Teilhabe möglich zu machen, ist unsere Aufgabe. Die Impulse dazu gibt jeder Mensch mit Behinderung selbst. Seine Vorstellungen von Lebensqualität sind der Maßstab für unser Handeln.

So individuell wie die Vorstellungen der Menschen mit Behinderung sind, so differenziert ist das Angebot unserer verschiedenen Gesellschaften und Bereiche. Jeder Einzelne kann auf ein ganzes Netzwerk zurückgreifen, um für seine Wünsche passende Lösungen zu finden und einen persönlichen Zuschnitt an Unterstützung zu erhalten. Dafür knüpfen und pflegen wir Kontakte – im Unternehmensverbund und darüber hinaus. Ein offenes Miteinander mit Menschen und Institutionen in unserem Umfeld ist uns wichtig, denn Begegnungen schaffen Gelegenheit zum Austausch und zum Abbau von Teilhabebarrieren. 

Sich auf jeden Menschen einzulassen, ihm wertschätzend und achtsam zu begegnen: Diese christliche Haltung gegenüber Menschen mit und ohne Behinderung ist die Grundlage für unsere Arbeit. Die unantastbare Würde jedes Einzelnen, unabhängig von seinen Fähigkeiten, bildet den Kern unseres Werte-Fundaments. Für viele Menschen in unserem Haus ist der Glaube eine wichtige Kraftquelle. Die Seelsorge begleitet und stärkt sie im Alltag und in ihren persönlichen Anliegen. Lebendige Gottesdienste und Veranstaltungen laden alle ein, mit Menschen aus dem Franz Sales Haus, aus der benachbarten Gemeinde und dem Stadtteil Gemeinschaft zu erleben.

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Unter dem Dach des Trägervereins für das Franz Sales Haus setzen sich die verschiedenen Gesellschaften und Bereiche aktiv für die Lebensqualität der Menschen mit Behinderung ein.

Personalentwicklung

Im gesamten Unternehmensverbund hat die verstärkte Personenzentrierung unserer Arbeit erheblichen Einfluss auf die 1.673 Mitarbeiter in allen Bereichen – auch wenn ihre Aufgaben ganz unterschiedlich sind. Die Umsetzung des BTHG fordert alle, den Wandel mitzugestalten. Die Führungskräfte tragen dabei Verantwortung dafür, ihre Mitarbeiter in der fachlichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen. Dafür hat beispielsweise die Heimstatt Engelbert für ihre Team-, Haus- und Verbundleitungen eine entsprechende Qualifikation konzipiert. Im Fokus steht hierbei die Auseinandersetzung mit den zentralen Themen Personen- und Sozialraumorientierung, den Anforderungen an die eigene Rolle sowie Schlussfolgerungen für die Personalentwicklung. Unter dem Titel „Leiten in neuen Zeiten“ wird die Fortbildung im Jahr 2019 angeboten.

 

Mitarbeiter insgesamt: 1.673
(entspricht 1.112,5 Vollzeitstellen)
Altersverteilung
bis 29 Jahre 390 (23,3%)
30–49 Jahre 702 (42,0%)
ab 50 Jahre 581 (34,7%)

Der überall spürbare Mangel an Fachkräften macht es grundsätzlich schwieriger, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu finden. Dementsprechend groß ist die Herausforderung, wenn in verschiedenen Bereichen Stellen neu oder nachbesetzt werden. Für Bewerber und Arbeitnehmer spielen heute attraktive Angebote zur Gesundheitsförderung eine immer größere Rolle wenn es darum geht, sich für ein Unternehmen zu entscheiden. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) hat in Zusammenarbeit mit dem Sportverein DJK Franz Sales Haus e. V. sein Angebot erweitert. So können Mitarbeiter aus dem gesamten Unternehmensverbund im Sportzentrum Ruhr zu Vorteils-Konditionen Sport treiben. Der Arbeitgeber übernimmt den Vereinsbeitrag und die Mitarbeiter zahlen je nach Sportart nur die günstigsten Abteilungsbeiträge. Darüber hinaus haben BGM und der Verein die Aktion „Fahr Rad“ weiter ausgebaut. Der konsequente Einsatz für die gesundheitsfördernde und umweltfreundliche Fortbewegung per Rad wurde 2018 mit der Auszeichnung als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ honoriert. In Essen sind wir erst das zweite Unternehmen, das diesen Titel erhalten hat.

Ausgezeichnet fahrradfreundlich

Im Mai 2018 wurde das Franz Sales Haus vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e. V. (ADFC) als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet. Mit dem Zertifikat in Silber honorierte der ADFC die vielseitigen Angebote, die es den Mitarbeitern mit und ohne Behinderung erleichtern, das Fahrrad für den Weg zur Arbeit und im Dienst zu nutzen. Das Unternehmen fördert das Radfahren als gleichermaßen umweltfreundliche und gesundheitsfördernde Mobilität. Die Aktion „Fahr Rad“ zur Mitarbeiter-Motivation hat sich inzwischen bewährt und gewinnt stetig mehr Teilnehmer. Zugleich wächst die Zahl der Abstellmöglichkeiten für Räder – an unserem Campus an der Steeler Straße und auch an anderen Standorten. Als Alternative zum Auto für Dienstfahrten in der Stadt steht seit 2018 ein modernes und robustes E-Bike samt Helm und Packtasche zum Ausleihen zur Verfügung. Über die Rezeption des Hotels Franz kann das motorisierte Rad auch außerhalb der Arbeitszeiten ausgeliehen werden. Damit haben die Mitarbeiter eine weitere Möglichkeit, mit dem Rad statt mit dem Auto mobil zu sein und das Fahren mit einem E-Bike auszuprobieren.

Erstmals hat das Franz Sales Haus 2018 am großen Essener Firmenlauf mit insgesamt 13.000 Läufern teilgenommen. Unser inklusives Team aus fast 90 Aktiven mit und ohne Behinderung war mit viel Spaß bei der Sache und erreichte gut gelaunt das Ziel im Essener Grugapark.

Mit einem inklusiven Team von rund 100 Aktiven nahm das Franz Sales Haus erstmals am Essener Firmenlauf teil.

Ehrenamt

Das Interesse am ehrenamtlichen Engagement für Klienten des Franz Sales Hauses ist erfreulicherweise ungebrochen. Regelmäßig verbringen rund 150 Freiwillige ihre Freizeit in den verschiedenen Bereichen des Hauses. Viele kennen die Einrichtung schon lang, sind teilweise überrascht von der Vielfalt unseres Angebots und finden dann meist schnell eine Idee für ihr eigenes Engagement. So können viele individuelle Wünsche von Menschen mit Behinderung erfüllt werden – was ohne die Ehrenamtlichen in dieser Form nicht möglich wäre. Sie begleiten Jugendliche oder Erwachsene auf Feste, Konzerte oder Handballspiele, treffen sich mit ihnen zum Spielen oder Kaffeetrinken und sind einfach da als Zuhörer und Gesprächspartner. Gerade die Eins-zu-eins-Aktivitäten sind für viele Menschen mit Behinderung ein Highlight.

Im Sinne eines ganzheitlichen Schutzkonzepts sind auch unsere Ehrenamtlichen in die Prävention vor sexualisierter Gewalt einbezogen. Die meisten haben bereits an einer kurzen Schulung dazu teilgenommen und empfinden die Sensibilisierung zu diesem Thema als wichtig und positiv. Um alle Freiwilligen zu erreichen, werden weitere Veranstaltungen dazu angeboten, die – je nach Bedarf – auch mit Workshops zu anderen Themen gekoppelt werden können.

Raum zum entspannten Austausch bietet jedes Jahr das gesellige Ehrenamt-Treffen aller Engagierten. Sie haben sich immer viel zu erzählen und das Franz Sales Haus nutzt gern die Gelegenheit, von Herzen Danke zu sagen für das große Engagement, mit dem die Ehrenamtlichen den Menschen mit Behinderung ein Plus an Freude und Lebensqualität schenken. 

Mehr als 150 Ehrenamtliche engagieren sich derzeit im Franz Sales Haus.

Miteinander kreativ

Gemeinsam künstlerisch aktiv sein und Begegnungen zwischen Kindern mit und ohne Behinderung schaffen: Darum geht es beim Modellprojekt „Varieté Inklusiv – kulturelle Bildung und Inklusion in Schule“ des Franz Sales Hauses, das die Stiftung Mercator insgesamt über drei Jahre fördert. Mit Beginn des neuen Schuljahres startete das Projekt im September 2018 an zwei Partner-Schulen: An der Erich-Kästner-Gesamtschule und der Franz Sales Förderschule beschäftigten sich insgesamt rund 50 Schüler in verschiedenen Kursen zu Musik, Tanz, Gestaltung, Bühnenbild und Theater mit dem Jahresthema „Wild sein“. Die Kursleitung übernahmen externe Künstler im Tandem mit den Lehrern vor Ort. Bei mehreren großen Probentreffen im inspirierenden Umfeld der Zeche Carl hatten alle Beteiligten Gelegenheit, sich kennenzulernen und ihre „wilden“ Ideen zusammenzubringen: für die große Abschluss-Aufführung vor den Sommerferien. In den folgenden Projektjahren können sich weitere Partner-Schulen an „Varieté Inklusiv“ beteiligen. Die inklusiven künstlerischen Aktivitäten vermitteln den teilnehmenden Schülern der Regel- und Förderschulen ganz praktisch ein Verständnis von Vielfalt und Individualität der ganz unterschiedlichen Teilnehmer. Jeder Einzelne bringt seine Talente ein und lernt im kreativen Miteinander, wie die verschiedenen Fähigkeiten und Persönlichkeiten das Projekt gestalten und bereichern. Eine Lehrer-Fortbildung zur inklusiven künstlerischen Arbeit in Schulen und eine wissenschaftliche Begleitung runden das Mercator-Projekt ab. www.variete-inklusiv.de

Qualitätsmanagement

Das BTHG und das Qualitätsmanagement nach dem internationalen Standard ISO 9001 haben eine gemeinsame Ausrichtung: Nur wenn Leistungen zur Ausgestaltung der Teilhabe individuell zugeschnitten und dem Bedarf des Leistungsberechtigten entsprechend umgesetzt werden, können sie ihre Wirksamkeit entfalten und für eine gute Lebensqualität sorgen. Deshalb setzt das Franz Sales Haus auf ein Qualitätsmanagementsystem zur regelmäßigen Bewertung und Anpassung aller Maßnahmen, die eine hohe Qualität in den zertifizierten Bereichen unseres Unternehmens sichern. Außerdem dienen standardisierte Befragungen – unter anderem von Nutzern unserer Angebote, von Lieferanten und Praktikums-Betrieben – dazu, die Zufriedenheit mit unseren Leistungen zu erheben. Aus den Auswertungsergebnissen lassen sich dann weitere Maßnahmen entwickeln, um die Qualität gezielt weiter zu steigern. Die in 2018 anstehenden Transferaudits auf die Standards der ISO 9001:2015 für unsere zertifizierten Bereiche führten zu positiven Ergebnissen. Die erfolgreiche Umsetzung der neusten Normen zur Qualitätssicherung wurde damit bescheinigt. In Zukunft ist es vor dem Hintergrund der BTHG-Umsetzung auch für die anderen Bereiche des Franz Sales Hauses wichtig, die Qualität der Leistungen konsequent zu sichern und ihre Wirksamkeit sichtbar zu machen. Da die Kostenträger künftig auch ohne Anlass Einrichtungen und Dienstleistungen überprüfen können, ist eine regelmäßige Erhebung, Auswertung und Dokumentation dieser Wirksamkeit von Leistungen unerlässlich. Der Maßstab für eine gute Lebensqualität ist dabei die individuelle Zufriedenheit des Menschen mit Behinderung. Diese Lebensqualität gilt es partizipativ zu gestalten. Um dieser Herausforderung in allen Bereichen gerecht zu werden, kann das Qualitätsmanagement wichtige Dienste leisten: indem es strukturierte und standardisierte Prozesse etabliert, die die individuelle Teilhabe gemäß BTHG gewährleisten und zugleich ihre Wirkung belegt.

ISO- bzw. AZAV-zertifiziert sind die Bereiche Fortbildung und Arbeitsmarktintegration der Berufsbildungsbereich der Werkstätten und die Metallverarbeitung im Betrieb Ruhrau

Wirtschaftliche Entwicklung

Über den gesamten Unternehmensverbund hinweg stellt sich das Jahr 2018 erfolgreich dar. Die für das Geschäftsjahr angestrebten Ergebnisse haben die einzelnen Gesellschaften erreicht. Gerade vor dem Hintergrund der wachsenden Leistungs-­Differenzierung und der damit verbundenen Unsicherheit für alle Unternehmen der Behin­dertenhilfe durch die Bestimmungen des BTHG können wir mit dieser Entwicklung zufrieden sein. Das Gesamtvolumen von Erlösen und Investitionen ist leicht gestiegen, dabei haben in diesem Jahr besonders die Werkstätten und die Franz Sales Wohnen GmbH ihre Investitionen und Instandhaltungen erheblich verstärkt, um sich für die ­Zukunft gut aufzustellen. Sehr erfreulich ist die Ergebnissituation in den Inklusions­unternehmen, die mit gutem Ergebnis das Wirtschaftsjahr beendet haben. Es zeigt sich, dass mit den Rahmenbedingungen von Inklusionsbetrieben Menschen mit Behinderung im Unternehmen dauerhaft erfolgreich arbeiten können. Ein großes Plus für unsere Arbeit ist das Vertrauen der von uns unterstützten Menschen und ihrer Angehörigen. Ihre Wertschätzung sorgt für eine stabile Nachfrage bei unseren Gesellschaften. Mit Blick auf die Anfang 2020 anstehende Trennung der existenzsichernden und der Fachleistungen durch das BTHG haben uns die neuen Strukturen schon 2018 stark beschäftigt, schließlich gilt es, die Wirtschaftlichkeit auch unter den veränderten Bedingungen aufrecht zu erhalten und gleichzeitig die Leistungsqualität sicherzustellen. Um dies erfolgreich zu gestalten, brauchen wir vor allem Sicherheit über die genaue Umsetzung der gesetzlichen Regelungen in NRW, damit wir im Interesse unserer Klienten und unserer Mitarbeiter weiterhin gut wirtschaften können.

 

Erlöse und Investitionen
Gesellschaft Umsatzerlöse in T € Investitionen in T €
Franz Sales Trägerverein 15.738 361
Franz Sales Wohnen 33.577 346
Heimstatt Engelbert 21.251 232
Franz Sales Akademie 1.247 27
Franz Sales Werkstätten 3.019 517
in time GmbH 1.472 10
in service GmbH 3.874 54
Gesamt 80.178 1.547

EDV

Ein breites Spektrum technischer Anwendungen gehört zur täglichen Arbeit in allen Bereichen des Franz Sales Hauses und gewinnt stetig an Bedeutung. Um für die weitere Entwicklung gut aufgestellt zu sein, wurde der Ausbau der gesamten IT-Infrastruktur im Hinblick auf Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit weiter forciert. Netzwerk- und Speicher-Geschwindigkeit, Speicherkapazitäten und der Schutz vor Ausfällen konnten verbessert werden. Parallel zu den Arbeiten am vorhandenen System hat das IT-Team die Vorbereitungen für die Einführung neuer, BTHG-konformer Anwendungen begonnen, die ab 2019 sukzessive zum Einsatz kommen. So wurde beispielsweise im zweiten Halbjahr 2018 ein Dienstplanprogramm getestet. Um die digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu ermöglichen, loten die IT-Experten verschiedene Möglichkeiten aus, wie sich der Internet-Zugang für Bewohner an den verschiedenen Standorten realisieren lässt. Für Lerneinheiten und Präsentationen haben die Franz Sales Akademie, der Berufsbildungsbereich der Werkstätten und das Veranstaltungszentrum interaktive Whiteboards erhalten, die nun ebenfalls in das Unternehmens-Netzwerk integriert sind. Eine weitere Herausforderung bedeutet der stetig wachsende Bedarf an mobilen Datenzugriffen über Notebooks, Tablets und Smartphones, die zunehmend eingesetzt werden. Darüber hinaus haben Anpassungen an die Anforderungen der neuen Datenschutz-Richtlinien nach dem kirchlichen Datenschutzgesetz KDG bzw. nach der DSGVO sowie die Bereitstellung von IT-Services für neue Angebote des Franz Sales Hauses – vom MZEB bis zum Varieté-Projekt – viele Kapazitäten in Anspruch genommen.

 

Die IT im Franz Sales Haus kümmert sich um 
636 PC-Arbeitsplätze
mehr als 1.400 Anwender
knapp 70 verschiedene Anwendungen
etwa 11.000 GB Datenvolumen

Neue technische Lernmöglichkeiten stehen im Berufsbildungsbereich der Werkstätten zur Verfügung.

Der Bedarf an mobilen Datenzugriffen über Notebooks, Tablets und Smartphones wächst stetig.

Öffentlichkeitsarbeit

Mit allem was wir tun, sind wir mittendrin im Leben – in der Stadt Essen und darüber hinaus. Hier nutzen wir vielseitige Kontakte und unterschiedliche Medien-Kanäle, um die Aktivitäten des Franz Sales Hauses sichtbar und transparent zu machen. Viele Menschen besuchen zuerst die Internetseite eines Unternehmens, um sich zu informieren und einen Überblick über das jeweilige Angebot zu erhalten. Deshalb haben wir 2018 unsere Web-Präsenz komplett überarbeitet und können jetzt einen neuen Internetauftritt anbieten. Die in hohem Maße barrierefreie Seite des Franz Sales Hauses ist responsiv gestaltet, also auch mit Smartphone und Tablet gut nutzbar. Die Inhalte wurden gestrafft und sind nach Themen und Bereichen so strukturiert, dass die Nutzer sich schnell zurechtfinden und die gesuchten Informationen finden. Für Menschen mit Behinderung sind kompakte Informationen in einfacher Sprache verfügbar. 360-Grad-Aufnahmen laden Interessenten dazu ein, sich in verschiedenen Wohnsituationen per Mausklick „umzusehen“. 

Mit dem Caritas-Videoaward haben die Mitglieder des Caritas-Verbands für die Stadt Essen ein modernes Instrument zur Mitarbeitergewinnung ins Leben gerufen: Junge Mitarbeiter von Caritas-Unternehmen waren aufgerufen, in kurzen Videoclips auf einem eigenen Youtube-Kanal ihre Arbeit vorzustellen und damit junge Menschen in ihrem Umfeld für einen Job im sozialen Bereich zu begeistern. Aus den zehn Filmen mit den meisten Online-Aufrufen wählte eine Jury drei Gewinner, die im Rahmen einer großen Abendveranstaltung im Essener Glückauf-Kino mit attraktiven Preisen belohnt wurden. Gleich zwei Gruppen aus dem Franz Sales Haus erreichten das Finale, schließlich landete das Freizeit-Team mit seinem Film auf dem zweiten Platz. An der Planung und Umsetzung des Videoawards hat sich das Franz Sales Haus maßgeblich beteiligt und ist auch bei der zweiten Auflage 2019 mit im Boot, denn die Gewinnung junger engagierter Menschen für Berufe in sozialen Einrichtungen ist weiterhin eine große Herausforderung für alle Unternehmen der Caritas.

Das Freizeit-Team freut sich über den zweiten Platz beim Caritas Video-Award.

Die neu gestaltete Internetpräsenz finden Sie unter folgender Adresse:
www.franz-sales-haus.de

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